Zahnarztpraxis
Dr. Julia Witthöft, Dr. Giselher Panzer & Dr. Petros Roudeniklis

Tätigkeitsschwerpunkte: Gnathologie und Implantologie

Kiefergelenkstherapeuten

Kiefergelenktherapie

Die Kiefergelenktherapie ist eines der komplexesten Themen in der Zahnmedizin.

Die Gnathologie ist die Lehre vom Kiefergelenk.

Kieler Arbeitskreis für Funktionsdiagnostik

Die CMD bezeichnet die Auswirkungen einer Fehlstellung zwischen Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Madibula).

Um eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zu therapieren, bedarf es der genauen Kenntnis über die Anatomie der Knochenstrukturen, Muskulatur und des Bandapparates sowie einer umfangreichen Befunderhebung und Diagnostik.

Hierzu werden die Bewegungsbahnen des Kiefergelenks mittels der sogenannten Condylographie aufgezeichnet.
Bei Bedarf werden Unterkieferschienen mit individueller Eckzahnführung (nach gemessenen Werten) und ggfs. der zum Kiefergelenk passende Zahnersatz (Inlays, Kronen, Brücken, Prothesen) angefertigt.
Mit Hilfe einer Schiene lässt sich die Lage vom Unterkiefer Oberkiefer korrigieren, Kiefergelenkschmerzen sowie Kiefergelenkknacken und häufig damit einhergehende Nacken- und Rückenschmerzen lassen sich in den meisten Fällen therapieren.

Bewegungsbahn eines gesunden Kiefergelenks

Bewegungsbahn eines gesunden Kiefergelenks

Bewegungsbahn eines knackenden Kiefergelenks

Bewegungsbahn eines knackenden Kiefergelenks

Fallbeispiel

Korrektur der Bisslage und des Vertikalverlustes

Patientin mit alten Prothesen mit zu niedriger Vertikale (Höhe).

Alte Prothesen

Vorbereitung auf die neue Bisslage mit Hilfe einer Unterkieferaufbissschiene und einer Oberkiefersandwichschiene

Mit alter Prothese

Mit neuer Prothese in korrekter Höhe


Fernröntgenseitenbilddurchzeichnung

Diese Ergebnisse sind nur zu erzielen, indem der Höhenverlust mit Hilfe einer Fernröntgenseitenaufnahme vorher genau berechnet wird. Desweiteren ist eine Aufzeichnung der Kiefergelenksbewegungen unverzichtbar. Nur so ist es möglich die Arbeit in der genauen individuellen Position herzustellen. Dadurch entsteht die Möglichkeit einer Bisslagekorrektur auch um ein Vielfaches mehr als die üblichen 2mm.

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